Stress - Naturheilpraxis im Steigerwald

Naturheilpraxis im Steigerwald
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Coaching und Beratung
Naturheilpraxis
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Stress

Behandlungsangebot
Was ist Stress?
Stress entsteht, wenn wir glauben, einer Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Ein alter biologischer Mechanismus soll uns in
diesen schwierigen Situationen fit machen, um die Herausforderung bewältigen zu können.

Bei Gefahr reagiert unser Unterbewusstsein blitzschnell. Wir analysieren die Anforderungen der Situation und schätzen sie aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen ein. Sind wir bisher mit ähnlichen Herausforderungen gut zurecht gekommen? Dann werden wir die aktuelle Lage als wenig belastend empfinden. In Stress kommen wir, wenn wir denken oder glauben die Belastung nicht bewältigen können. Schon das Gefühl "Ich schaffe das nicht" reicht dafür aus. Es erhöhen sich dann zum Beispiel Blutdruck und Muskelspannung, das Herz schlägt schneller, und wir atmen heftiger. Die Verdauung dagegen wird zurückgefahren.

Stress durch Über- und Unterforderung
Unter Stress versteht man im Allgemeinen die negativen Folgen bei Überforderung. Aber auch durch permanente Unterforderung können Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen entstehen, die Stress auslösen. Dazwischen befindet sich der Bereich, in dem sich der Mensch mit den Herausforderungen wohlfühlt, die an ihn herangetragen werden. In diesem Bereich sind wir maximal leistungsfähig und fühlen uns aktiv und ausgeglichen.


Gleiche Reaktion, verschiedene Auslöser
Der eine gerät in Schweiß, wenn er eine Rede vor 50 Leuten halten soll. Die andere schnaubt vor Zorn, wenn er im Stau steht und einfach nicht weiter kommt. Der dritte gerät in Panik, weil er merkt, dass er seine Arbeit nicht termingerecht erledigen kann. Viele Situationen können Stress auslösen und somit zu einem "Stressor" werden.
  

Manche Stressoren sind für fast alle Menschen sehr belastend. Zum Beispiel ein Unfall, der Tod eines nahen Angehörigen, Angst um den Job, Arbeitslosigkeit, Konflikte in der Familie oder eine schwere Krankheit. Meist sind es aber die kleinen Ärgernisse, Konflikte und Anstrengungen des Alltags, die uns in Stress bringen.

Flucht oder Angriff
Die körperliche Reaktion von Stress ist immer die gleiche: Wenn wir uns in Gefahr befinden, nimmt unser Körper alle Kraft zusammen und versorgt uns mit  Energie, damit wir kämpfen oder weglaufen können. In den frühen Jahren der Menschheitsgeschichte war das auch sehr sinnvoll. Nur so konnten wir wilden Tieren und anderen Gefahren entrinnen.

Auch heute läuft die Stressreaktion immer noch so ab. Nur dass wir in alltäglichen Situationen, die wir stressig empfinden, meist weder fliehen noch kämpfen können. Oft verbrauchen wir die bereitgestellten körperlichen Energien gar nicht, da wir weder mit dem Säbelzahntieger um unser Leben kämpfen müssen noch vor einer Gefahr so schnell wie möglich weglaufen müssen um zu Überleben.
Diese Energien sind jedoch im Körper ausgeschüttet und stauen sich auf, wenn sie nicht gebraucht werden. Es kann dann dazu führen das dies negative Auswirkungen auf unseren eigenen Körper hat und man bemerkt irgendwelche Beschwerden oder Störungen im Körper. Steht man nur kurz unter Stress, bauen sich die Energien schnell wieder ab. Bei Daueralarm im Körper können dagegen ernste gesundheitliche Schäden entstehen, zum Beispiel:

- Hoher Blutdruck
- erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall
- Verdauungsbeschwerden
- Herz- und Kreislaufbeschwerden
- erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt
- Spannungskopfschmerzen
- Schwächung des Immunsystems
- mehr Infektionen
- Schlafstörungen
- Depressionen
- Migräne
- Hormonelle und sexuelle Störungen
- und einige mehr

Ständiger Stress macht krank
Dauerstress ist ein Risikofaktor für eine Vielzahl von Krankheiten. Dafür gibt es seit Jahrzehnten wissenschaftliche Belege. In 16 wissenschaftlichen Studien wurde beobachtet, dass selbst leichte stressbedingte Symptome die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöhen, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder an Unfällen, Vergiftungen und ähnlichen Ursachen zu sterben. Starke stressbedingte Symptome führten auch zu einem höheren Risiko, an Krebs zu sterben.
Quelle: Psychological  distress in relation to site specific cancer mortality: pooling of  unpublished data from 16 prospective cohort studies
BMJ     2017;     356      doi: https://doi.org/10.1136/bmj.j108     (Published 25 January 2017)        Cite this as: BMJ 2017;356:j108  


Was tun gegen Stress?
Lernen Sie Ihre persönlichen Stressoren und Stressfaktoren zu identifizieren und genau zu benennen.
Beobachten Sie genau, wann und warum Sie sich gestresst fühlen.
Lernen Sie wie Sie den Stress reduzieren können und wie Sie besser mit belastenden Situationen umgehen.
Versuchen Sie eine neue positive Sichtweise und probieren Sie unterschiedliche Entspannungstechniken aus.
Finden Sie Ihre persönliche gut funktionierende Bewältigungsstrategie, die Ihnen hilft gut mit Belastungen umzugehen und Ihre Balance zu halten.

Wenn Sie das Gefühl haben, das alleine nicht zu schaffen, nehmen Sie bitte Hilfe an. Es lohnt sich eine gute Bewältigungstrategie zu haben und stressige Situationen gut meistern zu können.


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Dagmar Holzberger
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Heilpraktikerin für Psychotherapie
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